Tempo-Umrechner

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Tempo

Häufig gestellte Fragen

Der Unterschied ergibt sich daraus, wie Athleten ihre Belastung und Rennstrategie steuern. Läufer halten typischerweise relativ konstante Geschwindigkeiten, bei denen kleine Tempowechsel die Zielzeiten erheblich beeinflussen—zu wissen, dass Sie 5:00/km laufen, hilft Ihnen, genau zu berechnen, wann Sie einen 10-km-Lauf beenden. Radfahrer erfahren jedoch dramatische Geschwindigkeitsschwankungen durch Hügel, Windschatten und Wind, was die momentane Geschwindigkeit relevanter macht als das Durchschnittstempo. Zudem sind Radgeschwindigkeiten (25-45 km/h) als ganze Zahlen leichter zu verstehen, während Laufgeschwindigkeiten (10-20 km/h) zu unpraktischen Dezimalzahlen werden. Die meisten GPS-Uhren zeigen heute beide Metriken an.
Mehrere Faktoren erzeugen diese Diskrepanz. Laufbänder messen die Bandgeschwindigkeit direkt, die im Laufe der Zeit um 1-3% von der Kalibrierung abweichen kann—ein 10:00-Tempo könnte tatsächlich 10:15 sein. Im Freien variiert die GPS-Genauigkeit mit Satellitenabdeckung und Signalreflexion an Gebäuden. Wichtiger ist, dass Laufbandlaufen den Luftwiderstand fehlt (etwa 2-4% Belastung wert) und eine perfekt ebene, gleichmäßige Oberfläche verwendet. Das Band unterstützt auch leicht den Beinwechsel. Viele Läufer empfinden Laufbandtempos als leichter, was zum gängigen "Laufband-Ego-Boost" führt. Für genauen Vergleich erwägen Sie professionelle Laufbandkalibrierung oder einen Fußpod im Freien.
Die Höhe beeinflusst die Leistung erheblich aufgrund verminderter Sauerstoffverfügbarkeit. Auf 1.500 Metern (5.000 Fuß) erwarten Sie 3-5% langsamere Tempos; auf 2.500 Metern (8.000 Fuß) 6-10% langsamer. Vollständige Akklimatisierung dauert 2-3 Wochen, obwohl 70% der Anpassung innerhalb von 10 Tagen erfolgt. Für die Rennplanung fügen Sie 1-2 Sekunden pro Kilometer für jeweils 300 Meter Höhe über Ihrer Trainingshöhe hinzu. Herzfrequenzbasiertes Training wird in der Höhe wertvoller, da dieselbe Anstrengung langsamere Tempos produziert. Wenn Sie in der Höhe antreten, kommen Sie entweder 24 Stunden vorher an (minimaler Akklimatisierungsstress) oder 2+ Wochen früh für vollständige Anpassung.
Negative Splitting bedeutet, die zweite Rennhälfte schneller als die erste zu laufen. Eliteläufer bevorzugen diese Strategie, weil ein konservativer Start Glykogenspeicher schont und frühe Laktatansammlung verhindert. Eine kontrollierte erste Hälfte hält die Herzfrequenz beherrschbar und lässt Energiereserven für ein starkes Finish. Physiologisch arbeiten Muskeln besser, wenn sie schrittweise aufgewärmt werden, statt mit intensiver früher Anstrengung schockiert zu werden. Für einen Marathon streben Sie an, die erste Hälfte 1-2 Minuten langsamer als die zweite zu laufen. Üben Sie im Training, indem Sie das letzte Drittel langer Läufe im Zieltempo laufen. Die meisten Weltrekorde weisen negative oder gleichmäßige Splits auf.
Umweltbedingungen erfordern erhebliche Tempoanpassungen. Bei Wind kostet ein 15 km/h Gegenwind etwa 10-15 Sekunden pro Kilometer—Rückenwind hilft weniger als Gegenwind schadet. Hitze beeinflusst das Tempo dramatisch: Über 15°C (59°F) verlangsamen Sie um 1-2 Sekunden pro Kilometer pro Grad; über 25°C (77°F) erwägen Sie 5-10% langsamere Ziele. Hohe Luftfeuchtigkeit (über 70%) verstärkt Hitzestress durch Beeinträchtigung der Schweißverdunstung. Für heiße Rennen starten Sie konservativ und bewerten Sie Ihr Befinden bei der Halbzeit. Überprüfen Sie Wettervorhersagen und passen Sie Zielzeiten entsprechend an. Training unter ähnlichen Bedingungen hilft Ihrem Körper sich anzupassen, wenn möglich.
GPS-Geräte berechnen das Tempo aus Positionsproben, die alle 1-5 Sekunden genommen werden, was inhärente Einschränkungen schafft. Auf 400-Meter-Bahnen verursachen enge Kurven "Eckenabschneiden" in GPS-Daten und zeigen typischerweise 3-7% längere Distanzen als tatsächlich. Trailrunning verstärkt Fehler durch Baumkronen-Interferenz, Canyonwände, die Signale reflektieren, und häufige Richtungswechsel, die GPS-Glättungsalgorithmen schwer erfassen. Städtische Umgebungen erzeugen "Mehrwege-Fehler", wenn Signale von Gebäuden abprallen. Für Bahntraining verwenden Sie Rundenanzahl statt GPS-Distanz. Auf Trails konzentrieren Sie sich auf anstrengungsbasiertes Training mit Herzfrequenz.